Mit dem richtigen Reifendruck radelt es sich noch viel leichter
Mit dem richtigen Reifendruck radelt es sich noch viel leichter

Wie wichtig der richtige Luftdruck auf dem Fahrradreifen ist, wird sehr oft unterschätzt, weshalb viele Radfahrer ihren individuellen und für sie optimalen Reifendruck nicht kennen. Dabei hat gerade dieser eine entscheidende Auswirkung auf den Fahrkomfort des Zweirads und insbesondere auf die Verschleißzeit des Reifens. Wer zum Beispiel permanent mit einem zu niedrigen Reifendruck unterwegs ist, wird sich schon nach kurzer Zeit über Risse im Radmantel ärgern. Bei zu stark aufgepumpten Reifen wiederrum, kann das Radeln schnell ungemütlich werden, da ein praller Reifen bei Widerstand wenig nachgibt und somit Bodenunebenheiten nur unzureichend ausgleichen kann. In Extremsituationen, wie zum Beispiel das versehentliche Fahren über einen spitzen Stein, kann es dann sogar passieren, dass der Fahrradreifen platzt. Um in solch eine Lage gar nicht erst zu geraten, ist es praktisch den optimalen Reifendruck für das eigene Fahrrad zu kennen.

Alles eine Frage des Gewichts

In der Regel sind an Radmantel  oder Fahrradschlauch Herstellerangaben vermerkt, die sowohl den Maximal- als auch den Minimalwert des empfohlenen Luftdrucks für diejenige Reifenbreite angeben. Da jedoch jeder Radfahrer auch noch sein eigenes Gewicht mitbringt, was die Stärke der Bodenreibung und damit den Kraftaufwand beim Treten beeinflusst, ist es  ratsam, sich anhand des Eigengewichts innerhalb dieser Reifendruckspanne zu platzieren.
Dabei gilt: Je leichter der Fahrer, desto niedriger der Luftdruck im Reifen und umgekehrt. Bringt der Radler etwas mehr Gewicht auf die Waage, sollte er sich also besser am Maximalwert für den Reifendruck orientieren. So viel erstmal zur Theorie.

Luftdruck ermitteln

Die vielen bekannte Methode, den Reifendruck mal eben so mit Tasten und Fingerdruck zu überprüfen, kann niemals einen genauen Wert über den tatsächlich vorherrschenden Reifendruck bieten. Schnell, einfach und genau kann man den Luftdruck jedoch mit einer Luftpumpe mit Manometer ermitteln. Da es diese Pumpen meist mit Standfuß zu kaufen gibt, sind sie etwas größer und nicht für die Mitnahme auf Touren geeignet, dafür aber wiederrum mit multiplen Ventilaufsätzen ausgestattet.

Einige Fahrradhersteller empfehlen vor jeder größeren Tour mit dem Rad den Reifendruck zu kontrollieren, andere empfehlen dagegen dies mindestens alle 2-4 Wochen zu tun, da ein Reifen innerhalb eines Monats bis zu einem bar an Luftdruck verlieren kann. Wer auf seiner Tour auf Nummer sicher gehen möchte, ist für unterwegs aber auch mit einer kleinen Handpumpe, die am Fahrradrahmen befestigt wird, bestens ausgerüstet.

Genauere Infos zu den angesprochenen Produkten können dem unten verlinkten Video entnommen werden, in dem unser Tester Gerd diesmal zwei Fahrradpumpen auf den Prüfstand gestellt hat.

 

 

CFP MS-1000 Standpumpe                     CFP Rifle Minipumpe

Kategorie: Aktuelles, Ratgeber, Tests

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