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Es schneit, es schneit, kommt alle … auf den Sattel!

Na wenn das heute früh kein herrlicher Blick aus dem Schlafzimmerfenster war! Weißbekleidete Baumkronen und beim Verlassen des Hauses diese erfrischende Winterluft auf den Wangen. Wenn der erste Nachtfrost kommt, spätestens jedoch wenn der erste Schnee liegt, denken viele automatisch die Fahrradsaison sei zu Ende und der Drahtesel wird für ein paar Monate in der Garage geparkt. Doch das muss nicht so sein: Wer ein paar Tipps und Tricks beherzigt, den bekommt auch das nasskalte Winterwetter nicht so schnell vom Sattel runter. Zahlen bestätigen, dass es immer mehr unermüdliche Ganzjahresfahrer gibt. Und warum auch nicht? Denn mit der richtigen Ausstattung für Bike und Biker macht das Radeln durch die Eiseskälte richtig Spaß!

Die richtige Winterausstattung für das Fahrrad

Bremse, Reifen und Kette bedürfen wenn es draußen so richtig kalt wird besonderer Aufmerksamkeit in Form von mehr Pflege als gewöhnlich. Als Präventivmaßnahme zum Schutz vor Rost, ist das regelmäßige Abwischen der Fahrradkette mit einem öligen Lappen ratsam.  Zum Korrosionsschutz vor springendem Streusalz gibt es im Fachhandel spezielle Pflegemittel zu finden. Ganz wichtig nach der Fahrradhochsaison im Frühling und Sommer: Denken Sie nach der Fahrradhochsaison im Frühling und Sommer zum Herbst hin unbedingt daran die Bremsbelege zu kontrollieren und bei zu starker Abnutzung auszuwechseln. Ein wenig Schmiermittel wird den Bremszügen sicher auch nicht schaden.  Im Winter kann die Glätte zu einem der größten Feinde des Radlers werden. Breitere Reifen mit gutem Profil sind daher eine gute Wahl. Wer nochmal eine Nummer sicherer gehen möchte, setzt am besten auf Fahrradwinterreifen mit spezieller Gummimischung und Spikes. Leicht verringerter Luftdruck auf den Pneus, verbessert auf Schnee den Antrieb.

Hauptsache auffällig

In den dunkleren Herbst- und Wintermonaten ist es für Radfahrer vor allem wichtig, gesehen zu werden. Reflektoren an Fahrrad und Kleidung und funktionstüchtige Scheinwerfer sind hier die Stichwörter! Wer an seiner Kleidung keine Reflektorstreifen hat oder haben möchte, für den kann eine Warnweste eine gute Alternative sein.

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Bloß nicht frieren

Neben guter Sichtbarkeit kommt es im Winter natürlich besonders auf eines an: die richtige Bekleidung. Warmhalten sollte sie, Wasser und Wind abweisen und bestenfalls auch atmungsaktiv sein. Besonders zu empfehlen ist für die Bekleidung ein Schichtsystem, allgemein als Zwiebel-Look bekannt. Wenn Sie folgende Kleidungsstücke in Ihren Lagenlook integrieren, sind Sie für die kalte Jahreszeit auf zwei Rädern bestens gerüstet:

  • Funktionsunterbekleidung: Sie speichert die eigene Körperwärme und gibt Feuchtigkeit schnell nach außen ab, sodass es auf der Haut nicht unangenehm schwitzig wird. Unterbekleidung mit einem Merinowoll-Anteil hat einen ähnlichen Effekt.
  • Eine wind- und wasserabweisende Jacke: Dies kann zum Beispiel eine 2 in 1 Kombi-Regenjacke mit rausnehmbarem Fleece sein. Diese Jacken bieten oftmals auch den Vorteil, dass sie die Bewegungsfreiheit des Radlers nicht so sehr einschränken, wie es beispielsweise ein schwerer Mantel aus Wolle tut.
  • Helm: Feuchtes Laub und Glätte erhöhen besonders für Biker das Sturzrisiko. Um im Falle eines Sturzes besser geschützt zu sein, ist deshalb das Tragen eines Helms in den Wintermonaten unverzichtbar.
  • Mütze: Es gibt im Handel sogenannte Bike Caps, die ohne Probleme unter den Helm passen und daher beim Radeln in der kühleren Jahreszeit wärmstens zu empfehlen sind.
  • Schutzbrille: Wenn’s draußen so richtig frostig wird und Ihnen der Fahrtwind ins Gesicht schneidet, werden Sie dankbar für dieses Accessoire auf Ihrer Nase sein…
  • Handschuhe: Sehr stark sind auch die Finger dem frontalen und eisigen Fahrtwind ausgesetzt. Fäustlinge halten zwar besonders warm, besser wären dennoch Handschuhe mit Fingern, damit Bremse & Co. noch einwandfrei bedient werden können.
  • Schuhüberzieher: Wer sich komplett von Kopf bis Fuß für die nasskalte Jahreszeit wappnen möchte, der findet im Handel spezielle Schuhüberzieher. Sie sind wasserdicht und halten ebenfalls Wind ab, damit die Füße auch garantiert die gesamte Fahrt über kuschelig warm bleiben.
Das E-Bike als Ganzjahres-Fahrzeug

Zu guter Letzt noch einige Tipps für E-Biker: Logischerweise bekommen Pedelec-Fahrer durch die erhöhte Geschwindigkeit einen stärkeren Fahrtwind ab und kühlen durch das „Weniger an Bewegung“ schneller aus. Für eine angenehme Fahrt sollten sich also insbesondere E-Biker an den Tipps und Tricks für die richtige Fahrradbekleidung im Winter orientieren. Und auch für die kälteempfindlichen Akkus hat ist gesorgt: Im Fachhandel gibt es spezielle Neoprenüberzüge, die den Antrieb vor Kälte, Stößen, Kratzern und Witterung schützen.

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Bildquellen: Ghost, Vaude

 

Kategorie: Aktuelles, Ratgeber

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