Urbanes Radeln attraktiv gemacht

21. Juni 2018 von
Das Bike Benefit Programm: In die Pedale treten und Bonuspunkte sammeln.
Das Bike Benefit Programm: In die Pedale treten und Bonuspunkte sammeln.

Wie bekommt man die Menschen in einer Großstadt dazu, öfter in die Pedale zu treten und auch für die alltäglichen Wege das Fahrrad zu nutzen?

Logisch – Langfristig geht es insbesondere darum, die Stadtinfrastruktur an die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer anzupassen und zeitgemäß weiter zu entwickeln. Aber wie können Menschen darüber hinaus auch kurzfristig zum Fahrradfahren motiviert werden? Um die Menschen raus aus den Autositzen und rauf auf den Sattel zu kriegen verfolgt die Stadt derzeit einen interssanten Ansatz: Das sogenannte Bike Benefit Programm, von dem wir aus aktuellem Anlass berichten wollen. Weiterlesen…

Den Fahrradsommer 2018 genießen – aber richtig!

14. Juni 2018 von
Ein Fahrradausflug ans Wasser kann bei Hitze genau das Richtige sein!
Ein Fahrradausflug ans Wasser kann bei Hitze genau das Richtige sein!

Fahrradfahren ist Trend. Wo man auch hinsieht, sieht man Fahrradfahrer, die beherzt in die Pedale treten. Die angenehm sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen locken allerdings nicht nur die Alltagsradler vermehrt auf den Sattel, sondern auch die sogenannten Gut-Wetter-Radler, die quasi das umweltschonende Pendant zu den allseits bekannten Gut-Wetter-Cabrio-Fahrern darstellen. Dieser Trend ist zweifelsohne ein positiver – damit er aber auch positiv bleibt, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, wenn man sich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichsten Temperaturen aufs Zweirad schwingt. Weiterlesen…

Debatte um Helmplicht bleibt groß

7. Juni 2018 von
Sicher radeln – tragen Sie Helm?

Kräftigen Widerstand erwartet jenen, der die Einführung einer allgemeinen Helmpflicht fordert. Das war eigentlich schon immer so. Doch warum wird so viel Wirbel um eine schlichte Schale aus Hartschaumstoff gemacht? Die Gründe sind unterschiedlich und meist trivial, verglichen mit dem Nutzen, den der Helm uns Fahrradfahrern im Ernstfall bringen kann. Ein Helm sei schwer zu verstauen und grundsätzlich unpraktisch. Außerdem zerstöre er die, im routinierten Morgenablauf liebevoll zurechtgemachte, Frisur. Fahrradfahrer würden überdies zu einer aggressiveren Fahrweise verleitet, weil sie sich mit Helm im Straßenverkehr sicherer fühlen.

Zahlen interessieren kaum jemanden

Trotz ausführlicher Studien, die immer wieder bestätigen, wie sehr das Tragen eines Helms das Verletzungsrisiko senkt, bleibt die Zahl der Helmträger im Straßenverkehr gering. Seit den achtziger Jahren wurden dazu in unterschiedlichsten Bereichen der Welt immer wieder neue Studien in Auftrag gegeben. Diesen diversen Studien zufolge ist es unstrittig, dass das Tragen eines Helms das Verletzungsrisiko beim Unfall um 50 – 70 % senkt. Insbesondere können durch den Helm schwerwiegende Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas gemindert werden, welches als häufigstes Resultat eines Fahrradunfalls gelistet ist. Der Anteil von erwachsenen Helmträgern schwankt derzeit zwischen sieben und 21 Prozent. Das ist nicht unbedingt viel, wenn man diese Zahlen in den direkten Vergleich zu einer anderen Altersgruppe stellt. Interessanterweise tragen nämlich Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren mit 76 Prozent überdurchschnittlich oft einen Fahrradhelm. Und das bestimmt nicht, weil sie sich das freiwillig aussuchen, sondern weil ihre sorgenden Eltern das so wollen.
Natürlich fahren diese Kinder noch nicht mit der Sicherheit und dem Überblick im Straßenverkehr, wie ein Erwachsener dies täte – und dennoch bleibt der Grundgedanke des Helmtragens der gleiche: gemindertes Risiko für körperliche Folgeschäden im Falle eines Unfalls.

Positive Wirkung des Helms nicht spürbar

Eine Helmplicht wird nicht automatisch zu weniger Fahrradunfällen im Straßenverkehr führen, weshalb Institutionen wie der ADAC oder zum Beispiel die Polizei, das Tragen eines Helms lediglich „empfehlen“, anstatt eine gesetzliche Helmpflicht zu fordern.
Schwere Unfälle mit dem Fahrrad sind eher selten, weshalb der positive Effekt des Helms nicht direkt für jeden Radler spürbar wird. Wer noch nicht in einen Verkehrsunfall mit dem Fahrrad involviert gewesen ist, empfindet den Helm daher als lästig.

Appell an die Eigenverantwortung – anstelle von Zwang

Mit gesetzlichen Regelungen, mögen sie noch so sehr im Sinne des Allgemeinwohls erlassen worden sein, geht immer auch eine gewisse Freiheitseinschränkung einher. Insbesondere in der Debatte um die Helmpflicht, könnte man also versuchen den Fokus von der Plicht abzurücken und ihn stattdessen auf die Eigenverantwortung des Einzelnen zu richten. Für andere Verkehrsteilnehmer ist es nämlich nicht entscheidend, ob ein Radfahrer einen Helm trägt oder nicht – denn lediglich der Radler selbst, nimmt für sich das erhöhte Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes in Kauf, wenn er ohne Helm auf den Sattel steigt.

Besonders deutlich wird dies bei Institutionen wie dem ADAC und der Polizei, die wie bereits erwähnt lediglich Empfehlungen zum Helmtragen aussprechen. Das Kredo lautet auch hier: Appell an die Eigenverantwortung –  anstelle von Zwang.
In einem Land wie Deutschland wird jedoch sowohl mit Zwang, als auch mit dem Appell an die Eigenverantwortung, oft zuerst einmal Missbilligung geerntet. Denken wir beispielsweise an die Einführung der Pflicht für Autogurte in den siebziger Jahren zurück, hören wir das Echo der Proteste noch bis heute nachhallen. Mittlerweile wissen wir, wie oft der Sicherheitsgurt als lebensrettendes Element bei Autounfällen wirkte. Und die wenigstem widersetzen sich dieser gesetzlichen Anordnung mehr.

Helmpflichtdebatte bleibt weiterhin offen

Die Anordnung eines neuen Gesetzes bringt immer auch Konsequenzen mit sich. Bestehen Regeln, kann dagegen verstoßen werden und es braucht jemanden, der den Einhalt der Regeln kontrolliert, da das Gesetz ansonsten wirkungslos bleibt.

Anstatt also den Fahrradfahrer durch Zwang zum Helmtragen zu bekommen, muss man ihn dazu bewegen, den Helm freiwillig aufzusetzen. Positive Motivation ist hier das Stichwort. Kampagnen in denen dem Helm ein positiveres Image gegeben wird, könnten ein guter Start in die richtige Richtung sein.

Letztlich, wie bei eigentlich jeder relevanten Frage in der Verkehrssicherheit, kommt es aber nicht einzig darauf an, dass nur Personenmerkmale angepasst werden sondern, dass sich im gesamten Verkehrssystem etwas tut.
Das Verkehrssystem besteht nicht nur aus seinen Teilnehmern, sondern auch aus seiner Infrastruktur und der Fahrzeugtechnik. Ganzheitlich betrachtet müsste daran gearbeitet werden, dass diese drei Komponenten in Zukunft noch besser ineinander greifen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass mehr Verständnis für die Position des anderen Verkehrsteilnehmers entsteht – ob nun Fußgänger, Radler oder Autofahrer.

Schlussendlich bleibt es aber dabei: Jeder hat die Möglichkeit, bereits in kleinster Instanz mitzuwirken, indem er für seine eigene Sicherheit sorgt. Das kann beim achtsamen Fahrradfahren und dem Aufsetzen eines Helms beginnen. Am besten mit beidem.

Dass ein Helm auch richtig schick sein kann, zeigen diese Beispiele:

 

Bildquellen: Bocas, B.O.C.

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B.O.C. beim Sponsoren-Cup des HSV

29. Mai 2018 von
Das B.O.C.-Firmenteam mit Dino Hermann
Das B.O.C.-Firmenteam mit Dino Hermann

Rund ein Jahr ist vergangen, seitdem das Firmenteam von B.O.C. beim Sponsoren-Cup des Hamburger SV das erste Mal angetreten ist. Vorgestern, am Sonntag den 27. Mai 2018 war es wieder soweit und es ging für die leicht veränderte Mannschaft von B.O.C. in die zweite Runde. Denn auch nach der vermutlich nervenaufreibendsten Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte des Hamburger SV wurde in diesem Jahr wieder zum gemeinsamen Kicken auf den heiligen Rasen im Volksparkstadion geladen. Als offizieller Supplier im Sponsoren-Team des HSV war B.O.C. neben 23 weiteren Firmenmannschaften natürlich ebenfalls mit von der Partie. Rechtzeitig ab 11 Uhr trudelten auf dem Parkplatz vor dem Volksparkstadion allmählich alle Mannschaften und Gäste ein, um sich die ersten Spiele ab 12:30 Uhr nicht entgehen zu lassen. Wie bereits im letzten Jahr waren unter den Gästen auch wieder erfreuend viele Kinder, die vor und nach dem Turnier die Möglichkeit hatten, ein wenig auf dem Stadionrasen zu kicken und Bälle im Netz zu versenken.

Ein gelungener Fußballnachmittag beim HSV

Auf der Nordtribüne des Volksparkstadions zeichneten sich noch deutliche Spuren von den Ausschreitungen nach dem letzten Saisonspiel gegen die Borussia aus Mönchengladbach ab, der Rasen hingegen, präsentierte sich für die insgesamt 24 Teams in einem gut bespielbaren Zustand. Auf vier für den Sponsoren-Cup eigens markierten Spielfeldern absolvierten ebenso viele Gruppierungen à sechs Mannschaften die erste Gruppenphase des Turniers. Bei sommerlichsten Temperaturen und strahlendem Sonnenschein wurde gepasst, geflankt und eingeworfen was das Zeug hält – und manchmal auch gegrätscht. Alles in Allem kann man aber sagen, dass die zahlreich mitgereisten Zuschauer am vorgestrigen Tag einen sportlich-fairen Wettkampf miterleben durften.
Hoch her ging es nach der Gruppenphase auch im Viertel- und Halbfinale sowie später im 9-Meter-Schießen um den dritten Platz. Im Finale setzte sich schlussendlich das Firmenteam von Wellensteyn erfolgreich durch und nahm den Siegerpokal des 17. HSV-Sponsoren-Cups mit nach Hause.

Über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung hinweg, durften sich Spieler und Gäste frei an Getränken und einem reichlich gefüllten Buffet bedienen. Ein Grillstand, Eis und frisch gezapftes, kühles Bier haben dieses sommerliche Sportevent abgerundet.

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Bildquelle: B.O.C.

Alles neu macht der Mai

24. Mai 2018 von
Wer viel Fahrrad fährt bleibt fit und hält mit!
Wer viel Fahrrad fährt bleibt fit und hält mit!

Wenn jährlich im Mai unsere Mutter Natur umhüllt von farbenprächtigen Blüten daher kommt und sich von einer ihrer schönsten Seiten präsentiert, geht das erfahrungsgemäß an den wenigsten von uns spurlos vorbei. Nicht nur die wohlig warmen Frühlingsgefühle werden geweckt, sondern manchmal auch der Wunsch, sich selbst neu zu erfinden. Und womit lässt sich besser neuen Schwung in ein Leben bringen, als durch Bewegung an der frischen Luft? Weiterlesen…

Das sind die besten Bikes für E-Einsteiger

3. Mai 2018 von
Haibike Sduro Fulseven 5.0
Das Haibike Sduro Fullseven 5.0 im Einsatz in den Dolomiten

Die Idee eines E-Bikes ist in vielerlei Köpfen eine reizvolle. Aber nicht jeder kann oder will gigantische Summen in ein elektrisiertes Fahrrad stecken. In dem schier endlosen Angebotspool das passende E-Bike zu finden, ist gar nicht so leicht. Insbesondere dann, wenn man auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Produkt im Einstiegspreissegment ist. Wir verraten, worauf beim Kauf eines City- / Trekking-/ oder Mountain- E-Bikes gerechnet werden muss und geben wertvolle Hinweise auf die besten Preis-Leistungs-Angebote im Einsteigersegment für E-Bikes. Weiterlesen…

Die 5 häufigsten Einstellungsfehler beim MTB

19. April 2018 von

Wir haben uns den häufigsten Einstellungsfehlern beim Mountainbike angenommen und daraus einen kleinen Leitfaden erstellt, wie man solche Fehler umgehen kann. Lesen Sie selbst, ob Ihr MTB richtig eingestellt ist, oder ob an ein oder anderer Stelle noch etwas geschraubt werden kann. Weiterlesen…

Tierische Begegnungen im Wald und auf der Wiese

5. April 2018 von
Mountainbiken in freier Wildbahn macht richtig Spaß. Doch seien Sie achtsam..

Ob in heimischer Umgebung, in tiefen Wäldern, den Alpen oder noch weiter weg – begegnet man auf Tour mit seinem Mountainbike einem der folgenden Tiere, kann die Situation auch schon mal brenzlig werden. Wir erklären, wie man sich in Gefahrensituationen am besten verhält, um ihnen sicher zu entrinnen. Klicken Sie sich hierfür einfach durch die folgende Slideshow, um eventuelle Gefahrensituationen schon vorher zu kennen und den entsprechenden Tieren im Ernstfall souverän aus dem Weg zu gehen.

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12 Weihnachtsgeschenke die Fahrradfreunde zum Strahlen bringen

7. Dezember 2017 von

Weihnachtsgeschenk, Geschenk

Es gibt Menschen, für die ist das Fahrrad mehr als nur ein Transportmittel. Sie legen bei jedem Wind und Wetter ihre Wege am liebsten auf zwei Rädern zurück – denn für sie ist das Fahrrad ein Stück Lebensgefühl.  Weiterlesen…

Fahrrad statt Limousine – der neue Firmenwagen

10. Oktober 2017 von
Der neue Frimenwagen - leasen Sie sich Ihr Traumbike und radeln einfach los!
Der moderne Dienstwagen mit zwei Rädern – Traumbike leasen und einfach losradeln!

Schon mal vom Dienstwagenprivileg für Fahrräder und Pedelecs gehört? Das gibt’s seit die Landesfinanzminister Ende November 2012 die Finanzämter bundesweit dazu angewiesen haben Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs wie Dienstwagen nach dem Einkommenssteuergesetz zu behandeln. Weiterlesen…