Die Fahrradreise ist etwas für die ganze Familie!

Spätestens mit der Einschulung des ältesten Sprösslings ist die flexible Urlaubsplanung für die meisten Eltern passé. Herbstferien, Weihnachtsferien und Frühjahrsferien sind erst der Anfang jener Zeiten, die sich Elternpaare und Alleinerziehende künftig geschickt einteilen müssen. Und dann sind da noch die Sommerferien: Ganze sechs Wochen schulfrei  für sommerliebende Wasserratten, Bücherwürmer und zahnlückengespickte Freizeitakrobaten. Der Sommerurlaub ist vielleicht schon gebucht, doch wie gesagt: die Ferien sind lang. Was stellt man also mit dem Rest der Zeit an? Für alle Gut-Wetter-Liebhaber und Action-Süchtige gibt es eine wunderbare Möglichkeit Bewegung und frische Luft familienfreundlich miteinander zu vereinen: Die Fahrradreise mit Kind.

Fahrradreisen sind etwas für die ganze Familie

Eine Fahrradreise bedarf immer etwas Organisationstalent und -zeit und dennoch ist sie, ebenso wie der Tagesausflug auf zwei Rädern, kurzfristig und ohne großen Aufwand sehr gut umsetzbar. Nicht nur die Spontanität macht die Fahrradreise zu einem geeigneten Zeitvertreib für Familien in der Ferienzeit, sondern auch der verhältnismäßig geringe Kostenpunkt. Die reinen Reisekosten entfallen und ein Großteil der aktiven Zeit geht fürs Strampeln drauf, sodass weiteres Entertainment nicht so sehr auf die Tasche schlägt. Fahrradtouren lassen sich so flexibel und abwechslungsreich gestalten, dass jedes Familienmitglied auf seine Kosten kommt. Und die Bewegung an der frischen Luft und abseits verstopfter Straßen tut ohnehin in jedem Alter gut!

Praktische Tipps für die Fahrradreise mit Kind

Für Kinder ist es immer schöner, wenn man sie in die Planungen für einen Tag miteinbezieht, anstatt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Wenn sie also bei der Gestaltung einer längeren Radtour mitreden und Wünsche äußern dürfen, ist Vorfreude fast garantiert.
Für ein schönes Erlebnis mit dem Rad, muss man nicht immer weit weg reisen. Auch vor der eigenen Haustür kann man mit offenen Augen und abseits der üblichen Wege einiges entdecken! Ein flächendeckendes Radkartennetz für beinahe jede deutsche Region bietet zum Beispiel der ADFC. Diese Karten enthalten Informationen über Bett&Bike-Betriebe, Sehenswürdigkeiten, Freizeitaktivitäten und vieles mehr. Oftmals lässt sich anhand solcher Karten auch einsehen, welche Radwege besonders familienfreundlich sind. Darunter zählen zum Beispiel flachere Strecken, die wenig anstrengende Steigungen mit sich bringen, was insbesondere für die Jüngeren von Vorteil ist. Außerdem gibt es auch spezielle Routen, die als „anhängerfreundlich“ ausgezeichnet sind, was sich anbietet wenn das Kind nicht selber radelt, sondern die Tour im Fahrradanhänger verbringt. Für die Fahrradreise mit Kind empfiehlt es sich Pausen zum Verweilen, Spielen und Essen einzuplanen. Sandspielzeug und Badesachen für eine Pause am See mit kleinem Badestrand sollten auf jeden Fall mit ins Gepäck! Ebenso können bei längeren Touren mit Übernachtung besondere Aktivitäten geplant werden, von denen jedes Familienmitglied etwas hat. Ob es der Besuch im Freizeitpark oder spannendes Kulturprogramm auf den Spuren unserer Vorfahren ist. Die Besichtigung einer Burgruine bereitet Groß und Klein sicher gleichermaßen viel Freude.  Je nach Umfang und Art der Radtour mit Kind, entscheidet sich auch die Masse an Gepäck. Wie man sich für die längere Radreise, ob nun mit oder ohne Nachwuchs, am besten ausstattet und was auf keinen Fall fehlen sollte, erfahren Sie hier.

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Bildquelle: Croozer

Kategorie: Ratgeber

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