Volpino spitz nel cesto della bicicletta
Hund im Fahrradkorb

Flexibel, umweltschonend und sportlich aktiv – das Fahrrad ist ein vielseitiges Fortbewegungsmittel und bietet oft entscheidende Vorteile gegenüber anderen Verkehrsmitteln. Daher schätzen natürlich auch Hundehalter die Vorzüge dieser Bewegungsform. Gehören auch Sie dazu? Dann haben Sie ja vielleicht bereits mit dem Gedanken gespielt, Hund und Fahrradtour miteinander zu kombinieren und Ihren Vierbeiner einfach mal mitzunehmen, wenn Sie wieder in die Pedale treten…

Und tatsächlich: Eine Fahrradtour zu zweit kann für Hund und Halter eine richtig tolle Freizeitbeschäftigung mit hohem Spaßfaktor sein. Ganz nebenbei tun Sie sich in Sachen Gesundheit etwas richtig Gutes!

In diesen Artikel werden wir auf die zwei wesentlichen Methoden für das Fahrradfahren mit Hund eingehen. Da gäbe es zum einen die Variante im Körbchen oder Transporter und zum Andren, hat man die Möglichkeit, den Hund (angeleint) nebenherlaufen zu lassen.  Was ist bei der Mitnahme zu beachten?

Hund im Korb oder Transporter mitnehmen

Für die Halter eines sehr kleinen oder alten Vierbeiners, scheidet die zweite Methode für die gemeinsame Fahrradtour schnell aus. Diese Hunde würden beim Nebenherlaufen zu schnell an ihre konditionelle Grenze stoßen und weder Hund noch Halter hätten etwas davon. Also bleibt als Alternative ein sicher montierter Fahrradkorb auf dem Gepäckträger oder vorne am Lenker, oder ein spezieller Fahrradanhänger, der auf den Transport für Tiere ausgerichtet ist.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr kleiner Liebling immer genug Platz zum gemütlichen Sitzen hat!  Darüber hinaus sollte er einen guten Ausblick aus Körbchen oder Transporter genießen können, damit die Tour Ihnen beiden auch richtig Spaß macht.

Bevor es losgehen kann, sollte der Hund genug Zeit bekommen, sich an die neue Transportart zu gewöhnen. Üben Sie zunächst ohne Rad und lassen sich den Hund öfter in Transporter oder Korb reinsetzen, damit diese ihm vertraut werden. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Hund ist soweit, kann es losgehen. Beobachten Sie regelmäßig seine Reaktion bei Anfahrt und auf Tour!

Nebenherlaufen – Die Grundlagen

Ihr kleiner Liebling sollte mindestens 12 Monate alt sein, bevor Sie mit ihm eine Radtour unternehmen. Je nach Größe Ihres Begleiters, ist es oft sogar besser bis zu 18 Monaten zu warten, bevor der Hund an der Leine am Fahrrad mitgeführt wird.

Selbst wenn Sie den Hund permanent angeleint lassen – Kommandos wie „Beifuß“, „Stop“ und „Wir gehen/ fahren weiter“ müssen beim Spaziergang sitzen, bevor losgeradelt werden kann! Ist dies nicht der Fall, werden Sie nicht in der Lage sein, Ihren Fokus auf ein sicheres Fahrverhalten im Straßenverkehr zu legen.

Bevor Sie beide starten, empfiehlt es sich, mit dem Hund beim Tierarzt einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Haben Sie das „GO!“ vom Tierarzt erhalten, heißt es auch hier: Langsam anfangen und Streckenlänge und Geschwindigkeit Schritt für Schritt steigern. Auch Hunde kriegen Muskelkater!

Nebenherlaufen – Die Ausrüstung

Führen Sie den Hund am Rad niemals nur an einem Halsband mit! Legen Sie sich für ihn ein breitgepolstertes und gut sitzendes Brustgeschirr zu. Wenn der Hund ziehen soll, dann sollte ein spezielles Zuggeschirr verwendet werden. Kontrollieren Sie den Körper Ihres Vierbeiners regelmäßig auf Scheuerstellen, um sicher zu gehen, dass das Nebenherlaufen auch dem Hund Freude macht.

Zur Befestigung der Leine gibt es auch hier zwei Möglichkeiten. Oberste Regel: Beide Hände müssen fest am Lenker sein!

Die sicherste Variante, den Hund am Rad mitzuführen, ist die Montage eines sogenannten Springers. Angebracht wird das chromierte Stahlrohr am Fahrradrahmen. Eine integrierte Zugfeder gleicht ruckartiges Ziehen aus und durch die kurze Leine laufen Sie kaum Gefahr, dass der Hund unerwartet in die Fahrradreifen läuft.

Alternativ dazu, können Sie sich einen speziellen Bauchgurt umlegen, an dem die Hundeleine befestigt wird. Diese Methode birgt allerdings eine leicht erhöhte Gefahr, dass sich die Leine im Rad verheddert.  Freies Laufen ohne Leine empfehlen wir lediglich an Orten ohne Verkehrsaufkommen, wie zum Beispiel in Wäldern oder Parks. Jagdhunde hingegen, sollten immer an der Leine bleiben, da die erhöhte Geschwindigkeit beim Rad im Vergleich zum Spaziergang, Jagdinstinkte anregen kann, die Sie durch Rufen nur noch schwer zügeln können.

Wir wünschen viel Freude beim gemeinsamen Radeln!

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Bildquelle: Fotolia

Kategorie: Ratgeber

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